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LED-Birnen als Ersatz für Halogen – Was muss man beachten?

Abgelegt unter Ökologie & Nachhaltigkeit by Redaktion am 15. Dezember 2017

Edison war der Erste, der die Glühlampe erfolgreich testete. Seitdem hat sich viel in der Beleuchtungstechnik geändert. Gasentladungs- und Leuchtstofflampen wurden entwickelt, dann kamen Halogen- und Energiesparlampen. Die Zeit der LEDs ist nun gekommen. Die Lampen sparen besonders gegen über Halogen, weil die Energie in das Licht, nicht in Wärme geht.

Mit Umrüstung von Halogen auf LED das Sparpotential nutzen

Die Umrüstung lohnt sich, da das Sparen beginnt. Beim Lampenkauf ist wichtig, dass die Leuchtmittel auszutauschen sind. Seit 2016 dürfen nur Lampen verkauft werden, wo LEDs hinein passen. Es ist nicht nur das Sparpotential. Weitere Werte sind wichtig wie Lichtstärke, Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex sowie der Abstrahlwinkel zusätzlich zum Lichtstrom in Lumen. Die Helligkeit der LEDs in Lumen ist nur ein virtueller Durchschnitt subjektiver Wahrnehmung. Die Lichtstärke ist Lichtstrom pro Raumwinkeleinheit, der als Gesamthelligkeit der Lichtquelle wahrgenommen wird. Alle Augen sehen anders, daher basteln Wissenschaftler an einem virtuellen Durchschnitt mit einer V-Lambda-Kurve zum massiven Sehen für Grün-Gelb sowie das schärfste Sehen in der Augenmitte.

Die passende Fassung GU10

Da die Halogenlampen an den verschärften Anforderungen der Effizienz scheitern, ist ein Austausch unabdingbar. Das betrifft vor allem die GU10 Reflektorstrahler für 230 V. Die GU10 LED-Strahler machen traditionellen Halogenspots ernste Konkurrenz. Der Lichtkegel der GU10 LEDs hebt Gegenstände in den Vordergrund, verstärkt optisch Oberflächenstrukturen mit Licht sowie Schatten vom Gebrauchsgegenstand bis Kunstwerk. Profi Beleuchter nutzen bereits länger diese Effekte.

Ein GU10 Sockel ist ein Bajonettverschluss oder Bajonettsockel. Er besitzt zwei Füßchen mit 10 mm Abstand der Stifte. Eingesteckt und gedreht sitzt der GU10 Spot dann in der Fassung.

Der Sockel GU5.3, GU4 und G4

Niedervoltlampen sind Stiftsockellampen wie GU5.3 mit der Bauform MR16 und MR11 sowie die GU4 und G4 zum Teil auch in der MR11-Bauform, die als Spot an 12V Gleichstrom angeschlossen werden. Der elektronische Trafo braucht eine Mindestlast sonst können LED Strahler blinken, glimmen sowie brummen oder nicht leuchten. Eine Halogenbirne für die Last im Strahler belassen, kann Abhilfe schaffen. Trafos der Halogenstrahler mögen Spannungsspitzen verursachen. Das vertragen LEDs nicht. So ist es besser, einen Trafo für LED-Betrieb zu installieren. Eisenkerntrafos können sofort mit der LED bestückt werden. Ein Gleichrichter wandelt 12V AC in 14V DC um, die Restwärme ist für die LED-Elekronik schädlich. Ist kein Trafo in der LED integriert, wird der 12VDC-Trafo 30-40% größer dimensioniert wegen des Einschaltstromes der LED.

Fazit

Mit dem passenden Sockel lassen sich LEDs neben dem Spareffekt flexibler anwenden wie in der Helligkeit, dem Abstrahlwinkel, der Dimmbarkeit und den Farbmöglichkeiten von kalt über warmweiß bis zu bunt. LED’s leben länger: 25.000-50.000 Betriebsstunden. Langzeitversuche zeigen, dass solche Angaben realistisch sind. Die Halogenlampen brennen normalerweise nach etwa 2.000 Stunden durch.

 



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